2014-11-02

Tag/Day 1.1 auf der/on QUANTUM OF THE SEAS in Southampton, England

Scroll down for English explanations - alternates with German explanations. - NORMALLY -
BUT UNFORTUNATELY I AM SORRY TO LET YOU KNOW:
CURRENTLY MY TIME IS SO LIMITED THAT I HARDLY CAN WRITE THE GERMAN VERSION OF THE BLOGS.
I NEED THE TIME TO WRITE THE GERMAN VERSION FIRST AS I NEED TO KEEP MY MEMORIES FRESH.
THEN I AM EXPERIENCING THE VOYAGE ONE MORE TIME WHEN I TRANSLATE IT.
ALTHOUGH I AM TEMPORARY OUT OF WORK FROM SEPTEMBER 23, 2014: I HAVE NO TIME TO DO THE TRANSLATION IN NEAR FUTURE.
SO SORRY: YOU NEED TO WAIT
OR YOU NEED TO USE THE TRANSLATOR ON GOOGLE.
THANK YOU FOR YOUR PATIENCE.



Morgens früh geht es erst mal raus, um die einlaufende ADVENTURE OF THE SEAS zu sehen.









Vor kurzem noch in Papenburg:





Und dann endlich hier in Southampton: QUANTUM OF THE SEAS.





Für die schnelle Wundheilung hat meine Schwester mich zu Arnica-Kugeln verdonnert.

Und ich soll ja Calcium zu mir nehmen. In Form von Calcium-Citrat... Warum kann es nicht "Die Kuh, die lacht" sein?





Mein Notfall-Kit: jede Menge Energy-Drinks, Apfelmus und eine Dose Birnen, weil man damit wohl besser Fleisch zerkleinern kann. Und der ist auch mit, falls ich etwas auf der Kabine bestellen muss, das ich mir dann selbst zerkleinere. Aber das hätte ich alles gar nicht mit dabei haben müssen.

Viele werden schon erkannt haben, wo wir sind. Die Himbeeren kann ich pürieren. Alles andere ist zu hart. Ich bekomme ein Rührei und ein englisches Würstchen ohne Haut. Mit diesem starte ich den Wettbewerb: wie bekomme ich am wenigsten auf die Gabel, ohne dass es auseinander fällt. Und mit der HP-Sauce lässt es sich sehr gut runterschlucken. Meine Eltern bekommen ihr erstes echtes englisches Frühstück.





Hier hängen so viele Bilder von Kreuzfahrtschiffen, dass wir sogar ein gemeinsames Selfie vor der QUEEN MARY 2 machen können.

Hier sind wir natürlich bei Shirley und Godfrey im Maples Hotel in Hythe. Einfach für mich der beste Ort zum Shipspotten. Und die Herzlichkeit bekomme ich woanders nicht.





Noch ein paar Aufnahmen von der ADVENTURE OF THE SEAS im Tageslicht.





Und dann gibt es noch ein paar Aufnahmen der QUANTUM OF THE SEAS von der gegenüberliegenden Seite aus.





Da ich schon meine Selfies in Papenburg gemacht habe, wollen meine Eltern auch ein paar Bilder von sich und dem Schiff.





Und noch ein Selfie zu dritt von der QUANTUM OF THE SEAS.





Falls jemand den Ort zum Fotografieren sucht: Harbour Close in Marchwood. Einfach bis zum Ufer fahren.

Bei gutem Wetter wäre ich vielleicht nach Stonehenge gefahren, aber seit kurzem sind keine spontanen Besuche mehr möglich, sondern man muss online vorab Tickets mit Zeitfenster bestellen. Es ist zu kalt für so einen Ausflug, so fahren wir zwischendurch noch zum West Quay Shopping Center, um dort zu Mittag zu essen. Innerhalb des Shopping Centers fahren wir zur Cafeteria des Kaufhauses John Lewis. Hier können wir direkt zum Schiff rüber gucken. Dort gibt es für wenig Geld Riesen-Omelettes. Ich wollte eine Gulaschsuppe ohne Gulasch (Hoffentlich hat keiner meinen letzten NORWEGIAN JADE-Blog gelesen... da hatte ich mich darüber beschwert, dass gar kein Fleisch in der Gulaschsuppe war...), aber ich wirkte wohl zu mitleiderregend bei der Frau, die die Suppe ausgab. Es war wohl extra viel Fleisch drin. Das konnte ich unmöglich essen. Mein Vater freute sich wieder über so viele Reste. Und ich gehe mir ein Eiersalat-Sandwich holen und kratze den Belag runter.





Ich war froh, dass ich die Ladestation direkt vor der Cafeteria fand.

Hier konnte ich 30 Minuten lang mein iPhone nachladen. Alle Stecker vorhanden.





Ich brauche Geschirrspülmittel und gehe dorthin, wo die Königin und Camilla auch ihr Geschirrspülmittel kaufen.

Da ich mich selbst kassiere, muss ich 98 Pence mit meiner Kreditkarte bezahlen.





Benutzen Elizabeth und Camilla auch dieses Geschirrspülmittel, wenn sie selbst mal ihren Zerkleinerer an Bord abspülen müssen???

Als wir einen Parkplatz bestellt hatten, wussten wir noch nichts vom neuen Check-In-Verfahren bei Royal Caribbean. So haben wir für vormittags den Wagen angemeldet. Wir werden angerufen, weil wir schon vermisst werden, aber man wartet auf uns, weil ich sage, dass ich eigentlich per E-Mail über die Änderungen (Kennzeichen und Übergabezeiten) informiert habe. Mein Auto wird vor Übernahme rundum begutachtet und jeder Kratzer fotografiert.





Die Übergabe erfolgte an Parking4Cruises. Nach Vergleich war dieser Valet-Parkdienst günstiger als jeder Anbieter vor Ort oder auch jeder andere Off-Site-Anbieter. Ich war sehr überrascht.

Neun Tage vor Abfahrt bekam ich meine Kabine zugeteilt. Ich hatte ein Innen-Studio gebucht und bekam eine Balkon-Kabine. Leider auf einem anderen Deck als meine Eltern und leider im Heck, während meine Eltern im Bugbereich ihre Kabine haben. Das bedeutet lange Wege. Ich habe angefragt, ob man mir eine Kabine geben könnte, die näher bei der meiner Eltern liegt. Auf ein Upgrade hätte ich gerne verzichtet. Man hat es aber kategorisch abgelehnt, da ich eine Garantie-Kabine gebucht habe. Es wird nach Zuteilung nichts mehr verändert. Da sind andere Gesellschaften weitaus kundenfreundlicher! Da kann man schon nachfragen, ob man innerhalb der zugeteilten Kategorie dann ggfls. wechseln darf. Bisher hat noch niemand nein gesagt, nur Royal Caribbean.





Nach den Erfahrungen auf der ISLAND PRINCESS und vor allem MEIN SCHIFF 2, möchte ich gar nicht mehr früh an Bord, sondern möglichst spät. Ich zahle lieber mein Mittagessen an Land selbst und hoffentlich sind alle anderen schon durch, wenn wir kommen. So habe ich als Ankunftszeitraum 14.45 Uhr bis 15.15 Uhr gewählt.

Meine Eltern bekamen rechtzeitig vorgedruckte Gepäckanhänger. Ich bekam nichts. Noch nicht einmal Gepäckanhänger zum Herunterladen, Selbstausdrucken und Zusammenfalten.





Das Problem: von den Etiketten meiner Eltern konnte der Gepäckträger alles abschreiben und auf ein RFID-Tag übertragen. Ich hätte mich erst an einem anderen Schalter anstellen sollen, damit sie mir sagen, ob meine Kabine im Heck- oder im Mittschiff-Bereich liegt. Ich lege mich auf den Mittschiff-Bereich fest, damit ich mich nicht erst an dem Schalter anstehen muss, um meinen Bereich herauszubkommen, und dann wieder meinen Koffer zu übergeben.

Das haben wir schon vor dem Mittagessen erledigt. Aber dafür habe ich zum ersten Mal etwa eine halbe Stunde gebraucht. Zuvor ohne RFID-Tag haben wir Sekunden gebraucht, um das Gepäck zu übergeben.





Nach dem Abendessen sieht es so aus und mein Wagen wird zum Parkplatz gefahren.

Nichts mehr los.





Hier steht nichts! Hier hätte stehen sollen, in welchem Bereich des Schiffes ich wohne.

Man bekommt dann auf die Quittung auf den Ausdruck. Was machen eigentlich Gäste, die keinen Online-Check-In gemacht haben und somit keinen Ausdruck haben.





Man sollte sich das mal genauer durchlesen: Man soll die RFID-Tags nicht entfernen, bis man wieder vom Schiff ist.

Eigentlich sollte ich mich nicht aufregen. Später berichten mir nämlich andere Mitfahrer, die wohl zur selben Zeit ihr Gepäck abgegeben haben, dann aber eben nicht wie wir Mittagessen gefahren sind und zur selben Zeit erst an Bord waren wie wir. Aber trotzdem: es war alles andere als erfreulich. Es war wie gesagt ziemlich kühl in Southampton und du wurdest direkt hinter der ersten Glasschiebetür "abgefertigt". Es war sehr unklar, wo du dich eigentlich anstellen solltest. Eine Dame meinte einfach: "Stellen Sie sich irgendwo an". Mehrere Mitarbeiter mit Tablets (keine iPads von Apple!!!) standen so mitten in der Vorhalle und um jeden bildeten sich mehrere Schlangen sternförmig. Als wir endlich dran waren, hatten wir Pech: Nummer 1 meinte bloß "Geben Sie mir eine Sekunde! Mein Tablet hat keinen Strom mehr!" und wurde anschließend nie wieder gesehen. Wir haben gewartet und es kam niemand. Eine Mitarbeiter meinte nach zehn Minuten meinte, dass wir uns eine neue Schlange suchen sollten und demjenigen sagen sollten, dass er uns sofort dran nehmen soll. Das habe ich abgelehnt, da die anderen in der anderen Schlange hierfür bestimmt kein Verständnis hätten. Sie hat sich dann Nummer 2 geschnappt, die gerade wohl verschwinden wollte und sie fing an. In der Hälfte des Eincheck-Vorgangs meldete sie auch ein leeres Tablet und verschwand und wurde auch nie wieder gesehen... Die Tablets wurden wohl zuvor noch nie in einem kleineren Hafen auf Belastbarkeit getestet und es fehlten wohl komplett die Erkenntnisse, dass bei einem so großen Schiff, wie der QUANTUM OF THE SEAS möglicherweise man mehr Tablets braucht, die im Hintergrund geladen standby bereitstehen und einer mit herumlaufen muss, der sofort die Tablets austauschen muss...





Wir wurden daher in die "Idiotenhalle" geführt. Das ist die klassische Schalterhalle für alle, die zu blöd waren, ihren Online-Check-In zu machen. Ich war ja nicht zu blöd und musste trotzdem dahin. Ich hatte alle richtigen Ausdrucke gehabt und stundenlang mich damit auseinander gesetzt, zig E-Mails an Royal Caribbean geschrieben, um alles richtig zu machen und trotzdem darf ich nicht direkt an Bord und muss mich wieder erneut anstellen.

Nr. 3 fängt uns aber ab, bevor wir an eine Schlange für einen Schalter kommen. Und probiert es: Ich stehe 20 cm vor ihr und dieses blöde Tablet behauptet einfach, dass ich nicht anwesend wäre und sie kann nichts tun, um diesem Tablet zu sagen, dass ich anwesend bin. Nach dem klassischen Reset, war ich dann doch da und konnte abfertigt werden. Aber alle Daten meiner Eltern waren im Online-Check-In-System verschwunden.





Also wurden wir zu Nr. 4 geführt. Sie war eine Supervisorin, die natürlich so alle schwierigen Fälle zu lösen hatte und uns zum Glück nicht an einem Tablet eingecheckt hat, sondern an einem Desktop, der über genügend Strom verfügte. Uns konnte sie trotzdem nicht zügig einchecken, weil natürlich so ziemlich jeder auf sie zukam und ein Problem gelöst haben wollte. Alles, was ich bereits zuvor zu Hause eingegeben habe, musste hier nochmals eingegeben werden. Auch die Bilder meiner Eltern fehlten und wurden später an der Gangway neu aufgenommen. Endlich gab es den grünen Stempel. Ohne den darf man nicht an Bord. Zumindest mussten wir nicht nochmals warten, bis dass Boarding Gruppe D ausgerufen wurde und durften direkt danach an Bord. Willkommen zum Royal Chaos! Und das Chaos geht an Bord weiter und wird dann zum intelligenten Chaos.

2 comments:

  1. "jede Menge Energy-Drinks, Apfelmus und eine Dose Birnen, weil man damit wohl besser Fleisch zerkleinern kann"

    Ich bitte um eine bebilderte Anleitung, wie man mit Energy-Drinks, Apfelmus und einer Dose Birnen Fleisch zerkleinern kann ;)

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    1. Den Tipp habe ich von einer Mutter, die meinte, dass es einfacher ist, mit Birnen Fleisch zu zerkleinern. Da jedoch die Küche auf Anfrage das Fleisch für mich durch den Fleischwolf gedreht hatte, musste ich es nicht selbst ausprobieren. Die Dose Birnen und der Apfelmus stehen wieder im Vorratsschrank und die Energy-Drinks werden gelegentlich getrunken. Auf der Reise waren sie jedoch absolut unnötig, da die Kreuzfahrtgesellschaften auf solche "Probleme" eingestellt sind.

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