2014-11-14

Tag/Day 1 auf der/on DISNEY DREAM in Port Canaveral, FL

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BUT UNFORTUNATELY I AM SORRY TO LET YOU KNOW:
CURRENTLY MY TIME IS SO LIMITED THAT I HARDLY CAN WRITE THE GERMAN VERSION OF THE BLOGS.
I NEED THE TIME TO WRITE THE GERMAN VERSION FIRST AS I NEED TO KEEP MY MEMORIES FRESH.
THEN I AM EXPERIENCING THE VOYAGE ONE MORE TIME WHEN I TRANSLATE IT.
ALTHOUGH I AM TEMPORARY OUT OF WORK FROM SEPTEMBER 23, 2014: I HAVE NO TIME TO DO THE TRANSLATION IN NEAR FUTURE.
SO SORRY: YOU NEED TO WAIT
OR YOU NEED TO USE THE TRANSLATOR ON GOOGLE.
THANK YOU FOR YOUR PATIENCE.



Das Weckerstellen hat sich gelohnt: MEINE DISNEY DREAM - oder besser MEIN NEUER LIEBLING.





Danach kommt die "Alternative". Wären wir nicht acht Nächte zuvor auf der QUANTUM OF THE SEAS gewesen, wäre ENCHANTMENT OF THE SEAS eine Alternative. Aber das wäre jetzt zuviel auf einmal. Obwohl vom Preis her, hätte sie nur 1/3 von dem gekostet, was mich die Reise auf Disney gekostet hat.

Da es ja im Hotel kein Frühstück gibt und bisher auch noch nicht so klar ist, wann und wo meine Cousine zu uns stößt, suche ich in der Nähe ein günstiges, bodenständiges Lokal zum Frühstücken: Zachary's Family Restaurant.





Die Preise sind gut. Und das Lokal hat griechische Wurzeln. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich sofort die gesamte Karte rauf und runter bestellt. Aber mir ist klar: das letzte griechische Essen für die nächsten Monate war dein Souvlaki in Athen und an diese Erinnerung wirst du dich die nächsten 6-9 Monate erfreuen müssen, wenn du an griechisches Essen denkst. Leider gab es bei ihm kein Taramas. Aber dafür würde ich dann noch wieder ein Kreuzfahrt in Erwägung ziehen, mit einem Stop in Katakolo.

Mein Vater hat neuerdings Freude an Eiweiß-Omelettes. Nur an die Größen in den USA muss man sich erst mal gewöhnen.





Ich versuche mich an Gravy ohne Biscuits. Aber mein Körper wehrt sich gegen soviel Fett auf einmal. Aber ich bin ja eh kaum hungrig, so spielt es keine Rolle, ob ich noch etwas anderes esse oder nicht.





Hier fahren schon die Disney Busse zum Hafen.

Und am nächsten zum Hafen ist wohl dieser Hertz. Die anderen sind wohl auch alle in der Nähe, aber er ist wohl am nächsten. Das nächste Mal sind wir jedoch mit Alamo hier und die haben uns auch schon gesagt, dass sie einen kostenlosen Shuttle anbieten.





Beim 2. Anlauf nach dem Frühstück ist es uns tatsächlich gelungen unser Gepäck loszuwerden. So fahren wir entspannt zur Merritt Square Mall. Vielleicht schaffen wir es ja jetzt meine Cousine irgendwann hierher zu bekommen. Ich nutze die Zeit und gehe zu Macy's. Hier besorge ich mir zunächst einmal eine Rabattkarte für Touristen. Immerhin gibt es noch 10% für drei Tage. Früher gab es 11% für dreißig Tage. Ist auch egal: holt man sich halt einen neuen. Man muss nur nachweisen, dass man Ausländer ist. Ich merke, dass meine Hose immer mehr rutscht und will mir eine neue Jeans kaufen. Zu meinem Erstaunen bekomme ich sogar eine Tommy Hilfiger in 38 für mich. Früher konnte ich bloß 42-er Größen kaufen. Damit ich die 42-er Hosen auch weiterhin nutzen kann, kaufe ich mir noch ein Hosenträger. Mein Vater hat zwischenzeitlich andere Chinesen gefunden, die ein Massagesalon betreiben: das Oriental Chi. Er würde sich gerne massieren lassen, aber das stößt auf den Widerstand meiner Mutter und meiner Tante, die meinen, dass es zu gefährlich sei. Ich finde das aber gut und für wirklich wenig Geld gönne ich ihm eine Rückenmassage.

Ich bin aber nicht uneigennützig: so habe ich zumindest ihn beschäftigt, während ich mir selbst eine Massage gönne.





Meine Tante hat noch um die Ecke ein Nagelstudio gefunden, das auch von Chinesen betrieben wird.

Und so lässt sie sich es auch gut gehen.





Meine Mutter interessiert sich lieber für das Angebot von VitaminWorld. Wir haben Glück: viele Produkte gibt es ein zweites Gebinde kostenlos dazu. Und aufgrund einer Uralt-Mitgliedschaft, die ich mal vor Jahren gezeichnet habe, bekommen wir 50% auf den Rest. So decke ich mich billig mit Vitamin C, Magnesium, Zink und Zimt ein, das mir ja durch die Bedienung vor zwei Tagen empfohlen wurde. Bruno bekommt sein Oregano Öl, das leider trotz versiegelter Flasche einfach nur stinkt.

Draußen am Auto sitzt ein Rabe auf dem Auto. Schon wieder "Die Vögel". Nur dieses Mal wird alles vollgekackt. Steckt man nun Geld für die Autowäsche eines Mietwagens? Was soll es: ich sehe es ja nicht, wenn ich im Auto sitze. Vielleicht geht in der Garage vom Cruise Terminal ja die Sprinkler-Anlage an und so wird das Auto mal gewaschen...





Weil ich nur weiß, dass ich das Schiff nicht verpassen werde, und keine Ahnung habe, wie lange jeder noch wo braucht, gehe ich kurzerhand in das Ruby Tuesday im Mall.

Ich mache es auf die chinesisch-spanische Tour und bestelle einfach jede Menge Vorspeisen, in der Hoffnung, dass jeder etwas für sich findet.





So fangen meine Eltern und ich schon mal an und warten... aber bis zum Ende der Mahlzeit ist tatsächlich meine Gruppe zusammen.





Das Parken direkt gegenüber vom Kreuzfahrt-Terminal kostet für drei Tage 60,00 USD, die man bei der Einfahrt errichten muss. Vom Parkdeck 3 kommt man direkt ins Kreuzfahrtterminal, aber als wir gegen 14.30 Uhr ankommen, ist dieser Eingang bereits geschlossen. So müssen wir runter auf das Straßenniveau und wieder rauf. Die erste Zutrittskontrolle findet statt, bevor man das Terminal erreicht. Danach kommt die Sicherheitskontrolle. Jede Gesellschaft, die wöchentlich und öfters fahren, haben ihre eigenen Terminals. Disney hat es sehr gut gestaltet.

Und direkt hinter dem Terminal sieht man schon die DISNEY DREAM.





So kann man schön den Verlauf des Aquaducks sehen.





Wir haben 15.15 Uhr als Check-In-Zeit gewählt, aber es spielte keine Rolle. Wir haben Kopien der ESTA-Anmeldung, weil wir ja in die USA wieder einreisen. Wir haben den neuen Ebola-Fragebogen bekommen. Wir haben die Online-Check-In-Bestägigung. Und wir haben ein Handbuch von Disney bekommen inkl. der Gepäckaufkleber.





Gegen 14.45 Uhr ist es absolut leer.

Wir bekommen sofort das Programm: das macht ja schon einen ganz anderen Eindruck, als bei allen anderen.





Es gibt ein Problem: es fehlen in allen Pässen die Einreisestempel. An den Check-In-Schaltern sind jedoch nur Florida-Rentner und irgenwie hofflungslos überfordert. Es dauert immer länger und unser Check-In-Agent bittet einen anderen Rentner-Kollegen doch meinem Vater einen Stuhl zu besorgen. Man merkt, dass der Aufgeforderte einem "Jüngeren" wohl keinen Stuhl holen möchte, trotz Gehstocks. So zieht der Check-In-Agent selbst los, um meinem Vater einen Stuhl zu besorgen. Ein Supervisor kümmert sich jetzt um unsere Einschiffung. Weil aber auch andere Agenten Probleme haben, werden wir ständig unterbrochen und irgendwann unterbreche ich die Unterbrechungen und bestehe darauf, dass wir zunächst fertig eingeschifft werden.

Das sind doch mal schöne Karten.





Als wir dann die Lobby betreten, werden wir namentlich auf dem Schiff über Bordlautsprecher begrüßt und alle klatschen. Noch nie zuvor...

Der erste Eindruck ist erst mal WOW...





Und wir sind schon mitten im Weihnachtsland.

Die Fahrstühle sind sehr schön auf historisch getrimmt, aber auch einer der wenigen Mankos: für meinen Geschmack zu unterdimensioniert (Anzahl und Größe der Kabinen): weil viele ja mit Kinderwagen unterwegs sind oder eben nicht wollen, dass ihre Kinder zerdrückt werden, stellen viele Eltern sich schützend vor ihren Kindern, um einen gewissen Freiraum zu schaffen. Dadurch wartet man oft ewig, vor allem, weil ja feste Tischzeiten gibt.





Meinen Eltern habe ich ja die günstigste Balkonkategorie gebucht. Es fällt auf, dass die Kabinen im Vergleich zu anderen sehr viel kleiner ausfallen und leider nur ein Queensize-Bett haben, das nicht trennbar ist. Ansonsten fällt das geteilte Badezimmer auf: Toilette und Bad sind getrennt, so dass auch jemand die Toilette benutzen kann, auch wenn das Bad gerade benutzt wird. Weil es dort auch ein Waschbecken gibt, kann notfalls einer sich auch dort die Zähne putzen und sich waschen. Das ist sicherlich familienfreundlicher. Der Balkon wird selbstverständlich in einem Zustand gehalten, das er auch nutzbar ist.

Ich selbst habe mir eine Innenkabine mit virtuellem Fenster gebucht. Ich habe fantastisch geschlafen. So dunkel habe ich wirklich schon lange nicht mehr geschlafen. Es gibt sogar eine Nachtlampe, damit es etwas beleuchtet ist. Auch hier wieder nur ein Queensize-Bett, das im Januar zu Problemen führen könnte, wenn Bruno und ich uns das teilen. Notfalls muss Bruno auf dem Sofa oder dem Pullmann-Bett schlafen. Gut ist der leere Kühlschrank, die 230 V-Eurosteckdose und die mobilen Telefone, die man kostenlos an Bord und auf Castaway Cay nutzen kann, um seine Familie besser unter Kontrolle zu halten... Gut für meine Mutter und weniger gut für mich: die Dock-In-Station für das iPhone 4. Meine Mutter hat mein altes iPhone 4 und ich brauche ein Lightning-Ausgang, aber warum auch immer: ich hatte mir zuvor einen Adapter gekauft und kann ihn daher nutzen. Gut oder nicht gut: immer im Auge des Betrachters: bis zur Seenotrettungsübung kann das Fernsehprogramm nicht abgeschaltet werden und es laufen Sicherheitsheitsinformationen in einer Endlosschleife. Weniger gut: Die Standardtemperaturen in der Kabine sind sehr viel niedriger eingestellt, so dass ich bei mir heizen muss, so dass ich mich wohl fühle. Für die Stromversorgung wird nochmals die Karte von der QUANTUM OF THE SEAS genutzt. Es gibt kein Duschgel, aber ich hatte auch nicht gefragt, weil ich so viel von der QUANTUM OF THE SEAS mit hatte. Auch hier haben wir Garantie-Kabinen gebucht, aber im Gegensatz zu Royal Caribbean ist Disney diesbezüglich sehr kooperativ: der Bitte, dass wir in der Nähe zusammen wohnen wurde entsprochen: sogar so, dass wir den selben freundlichen Kabinensteward haben: Omar - der Schal ist Teil seiner Uniform während der Weihnachtszeit...





Wir wohnen auf der Steuerbordseite. Und zufällig gucke ich in einen Verbindungsgang in der Nähe der Kabine meiner Eltern und sehe dort ihren Koffer auf der Backbordseite. Schnell hole ich ihn selbst in die Kabine.

Meine Eltern müssen zur Seenotrettungsübung in das Buena Vista Theatre, das in erster Linie als Kino genutzt wird. Es laufen bereits die neuesten Disney-Filme hier, aber mir fehlt irgendwie die Lust und Zeit, um mich zwei Stunden reinzusetzen.





Zum Glück können meine Eltern hier sitzen.

Während ich in eine Gruppe komme, die draußen die Seenotrettungsübung abhält.





Es wird aber im Gegensatz zur QUANTUM OF THE SEAS sichergestellt, dass auch alle das sehen können. Übrigens: es gibt auf der DISNEY DREAM keine Rettungswesten in den Kabinen. Die Ausgabe erfolgt an der Rettungsstation.

Ich mag nicht sofort auf die Kabine, weil es ja eh wieder einen Stau bei den Fahrstühlen gibt. So gucke ich mich ein wenig um. Auf jeden Fall sind es die guten Auflagen auf guten Deckstühlen, die hier aufgestellt werden. Im hinteren Bereich gehe ich wieder rein und suche mir einen ruhigen Fahrstuhl. Gut ist der Übersichtsplan, der nach Funktionen angeordnet ist. So muss man nicht Deck für Deck lesen, um sein Ziel zu finden, sondern sucht nach dem Ziel und findet das Deck. Und überall findet man die Disney-Characteren.





Wir gehen zur Sailaway-Party auf Deck 11. Hier gibt es sofort Eis (kostenlos), das ich sofort probieren muss und direkt daneben Getränke zum Kauf, aber man kann hier auch nach Eiswasser fragen. Der Bug gehört den Erwachsenen. Nur während des Set Sails sind ein paar Kinder da, um nach vorne gucken zu können. Innerhalb des Bereiches gibt es eigene Pools und Bars und schöne Lümmelecken. Auch der separate Bereich für Gäste der Concierge-Kabinen ist hier untergebracht. Ein einsamer Musiker, der verdammt gut spielt: Matt Bruno (am Besten mal unter Google Matt Bruno Guitarist eingeben, und über das Ergebnis staunen. Hoffentlich ist er noch im Januar da. Meine Familie freut sich in einer Lümmelecke und meine Mutter bedient sie auch noch... Ich gönne mir heute einen alkoholfreien Cocktail. Und AquaDuck läuft bereits während der SetSail-Party. Nur im Kleinkinderpool mit den Stars aus Arielle ist noch niemand.

Wir gehen kurz in das Cabana's SB-Restaurant.





Hier ist jedoch zwischen den Hauptmahlzeiten gar nichts los!

Hier wird zwischen den Hauptmahlzeiten auch nichts angeboten.





Aber auch hier bekommt man sonst alle Getränke am Büffet kostenlos.

Auf dem Pool Deck bekommt man allerdings rund um die Uhr alle Getränke an der Getränkeausgabe kostenlos! Natürlich gibt es auch hier die Getränkeverkäufer mit Cocktails, Bier, Wein usw.. Die Essensausgabe von früh morgens bis spätabends erfolgt hier über die Essensausgaben am Schalter auf dem offenen Pooldeck mit Salat- und Beilagenbüffet. Überwiegend Sachen, die einen Amerikaner glücklich machen: viel Fast Food, aber auch ein paar gesunde Sachen, wie Obst. Hier finden wir auch die vielgepriesene Freundlichkeit der Crew, die wir bei der Einschiffung vermisst haben. So werde ich von einem Kellner angesprochen, ob ich nicht auch mal ein Bild gemeinsam mit meiner Mutter haben möchte.





Ich entdecke für mich das Cove Café in der kinderfreien Zone. Mit Kaffee von Illy. Und ich bekomme direkt eine Kaffee-Bonuskarte, über die sich bestimmt Bruno freut. Preisniveau wie bei Starbucks plus 15% Service-Charge. Aber lecker.

Und bei der Ausfahrt muss ich nochmals schnell raus: von dort habe ich also fotografiert.





Da ist ja mein Balkon.

Einer der Sachen, die bei der Buchung komplett schief gegangen sind: die Tischbuchung. 5 Personen - 1. Tischzeit. Herausgekommen ist 2. Tischzeit, was ich nicht wollte, weil ich die Gewohnheiten meiner Eltern kenne und weil wir uns die ganze Zeit über die Begriffe Early Seating - Late Seating - Main Seating gezankt haben und anscheinend daher auch etwas unklar ist, was mit Main Seating gemeint ist. Fakt ist: wir sind dann zum Maître D' in die Sprechstunde gegangen und baten um einen Tisch in der 1. Tischzeit. Bei Disney läuft es etwas anders: man wechselt jeden Abend das Restaurant. Klingt nach Dynamic Dining auf der QUANTUM OF THE SEAS, aber hier ist es so: Die Rotation der Restaurant ist festgelegt, so dass 1/3 der Gäste für je eines der Restaurants zugeteilt ist. Man bekommt immer die "gleichen" Tisch (also den Tisch mit der selben Nummer) und die selben Kellner, die mit rotieren. Wir beginnen den ersten Abend im Enchanted Garden. Um es vorweg zu nehmen: das Essen ist sehr gut - auf einem Niveau, bei denen man bei manchen Gesellschaften schon zuzahlen müsste. Der Service ist nett und freundlich: Bertram und sein Assistent Marven. Und trotzdem gab es ziemlichen Ärger: wir bekamen zu fünft einen 4-er Tisch. Das wäre kein Ärger, wenn nicht sehr viele Tische, die z. T. größer waren und an denen fünf Personen sehr viel bequemer Platz gefunden hätten, leer geblieben wären. Man argumentierte, dass man diese Tische für große Familien freihalten würde, die alle heute Abend bestimmt im Palo oder Remy essen seien. Das ist ein klassisches Eigentor: ich hoffe bloß, dass ich am nächsten Tag große Familien am Nachbartisch sehe, die Kinder haben, die älter als 18 Jahre sind, sonst geht der Ärger mit der Restaurant-Leitung richtig los. Denn es sind keine Kinder im Palo oder Remy zugelassen...





Im Atrium findet unterdessen "Party" statt: einerseits Mickey's Treelightning Magic läuft. Danach heizen Enharmoniq die Stimmung auf. So etwas habe ich vorher noch nicht erlebt: da tanzen 2- und 80-Jährige zu der Musik. Nichts besonderes. Typisch American Favorites. Es ist nur die Art, wie sie musizieren und singen und einfach Spaß an Musik bringen, die ansteckt! Du merkst sofort, dass Disney ein Unterhaltungskonzern ist und da ihre Stärken sind - und ein Kreuzfahrtschiff nur "nebenbei" betrieben wird. Und es macht so viel Spaß an Bord: als 48-Jähriger Realist glaube ich wieder an die Realität des Weihnachtsmanns: ich fühle mich schon allein durch meine Anwesenheit 10, 20, 30, 40 Jahre jünger. Aber das ist ja die Stärke von Disney: Gefühle vermitteln... wie im Film "Ratatouille", als Ratatouille dem Restaurant-Kritiker serviert wurde und er sich sofort fühlte, wie bei seiner Mutter zu Hause. Und Jennifer Hudson aus dem Film "Dream Girls" ist natürlich die passende Taufpatin.

Manche mögen den Weihnachtsbaum amerikanisch-kitschig nennen. Ich finde ihn schön! Auch die Präsenz von Donald Duck als Bronze Statue mitten im Atrium: stört mich nicht mehr. Nur die schönen Fahrstühle stören mich nach wie vor noch, weil sie so klein sind. An einem Bildschirm wird die Schiffsführung vorgestellt. Nicht nur Herkunftsland, sondern auch ein bisschen mehr.





Und die stehen jeden Abend in ihren historisch-anmutenden-schönen Gala-Uniformen da und sind für ihre Gäste da. Da gibt es kein "Ich habe keine Zeit für Sie" oder bloß-nicht-in-Augen-gucken Allüren. Jeder ist ansprechbar.

Da einzige, was ich nicht so hundertprozentig verstanden habe: zu welchen Anlässen, muss man sich vorher anmelden, um mit den Disney-Charakteren zusammen zu kommen.





Meine erste Disney Show: Die Golden Mickys. Eine perfekte Eröffnung. Man kam sich vor wie in einer Oscar-Verleihung. Vor dem Theater wurden Gäste (vor allem Kinder) interviewt und live ins Theater übertragen. Im Theater ebenfalls. Es war ein tolles Gefühl. Im Theater wurde mit Bauchläden Getränke und Snacks gekauft. Dann kamen Cruise Director Christiaan Abbott und Kapitän Thord Haugen auf die Bühne um die Gäste zu begrüßen. Im Theater herrscht striktes Fotografier-Verbot. Einer läuft wirklich ständig rum und sobald er eine Anzeige sieht, wird es sofort unterbunden. Ich hatte dann versucht zu verhandeln. Leider nein. Aber man machte mich darauf aufmerksam, dass ich doch mal ein paar Bilder von meinem Fernseher machen könnte. Dort läuft immer eine Aufzeichnung einer Generalprobe ohne Publikum. Ist auch als Service für diejenigen gedacht, die wegen der Kinder nicht vollständig oder gar nicht sonst zur Show könnten. Bei der Show merkt man eins: Disney hat die Kompetenz aller Abteilungen in diese Show gepackt: Selbst Disney-Vorstand und Disney-Stars werden eingebunden. Und natürlich werden nur positive Botschaften vermittelt: "Was wäre wenn ich nicht gut darin wäre?" - "Und was wäre wenn du gut darin wärst?" - oder eben die Lieder in der Show "You've got a Friend". Ich komme mit einem guten Gefühl aus der Show.

Jeder Gast darf 50 MB am 1. Tag kostenlos nutzen. Und ganz einfach. Man hat auch Zugriff auf die Disney Version von RoyalIQ. Nur anscheinend nicht ganz so viele Funktionen, aber dafür Funktionen, die gut funktionieren. Weniger ist manchmal mehr.





Und das Gute: es können mehrere Geräte den Zugang nutzen. Es wird einfach der Verbraucht zusammengerechnet.

Und anscheinend läuft auch die Kommunikation über Voice-over-IP - anders kann ich mir nicht erklären, wie man sonst im Flugmodus telefonieren kann.

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